Das geht auf keine Kuhhaut

Shownotes

Manche nehmen es mit der Wahrheit nicht so genau genau, sie lügen bis sich die Balken biegen. Und das geht dann auf keine Kuhhaut. Dies ist ein interessantes und typisches Beispiel für die bildhafte deutsche Sprache, die abstrakte Zustände oder Handlungen durch konkrete, physische Metaphern ausdrückt. Die Formulierung „Das geht auf keine Kuhhaut“ stammt aus dem Mittelalter. Früher ging der Volksglaube nämlich ganz fest davon aus, dass der Teufel eine Liste mit den Sünden eines jeden Menschen besitze. Die hatte er sich zuvor auf ein Pergament notiert. Pergament war der Vorgänger unseres heutigen Papiers und wurde damals aus Ziegen- oder Kuhhaut hergestellt.

„Glaubst Du das wirklich?“, ein kleines Fenster zum Wochenende, erscheint immer freitags. Thomas Philipp Reiter betrachtet darin das Leben aus der Perspektive des Glaubens. Thomas ist gelernter Journalist und in Hamburg aufgewachsener Belgier. Von Brüssel aus berichtet er für deutsch- und niederländischsprachige Medien über Themen, in denen Alltag, Kirche und Religion ineinander fließen. Für ihn ein ständiges „Nachdenken über Gott und die Welt“ und ein Medienapostolat, das vom Heiligen Vinzenz Pallotti inspiriert wurde.

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