Oxford
Shownotes
Dies ist die vorletzte Folge vor der Sommerpause.
Mein Begleiter beim Schreiben und Aufnehmen ist übrigens KUGA Kaffee – in Belgien trommelgeröstet seit 1801, in inklusiven Werkstätten in Deutschland verpackt. Unsere Hörer bekommen 5 % Rabatt über diesen Link: kuga.coffee/thomas.
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00:00:00: Laufst du das
00:00:01: wirklich?
00:00:02: Gedanken
00:00:03: über Gott und die Welt mit Thomas Philipp Reiter.
00:00:08: Diesmal nehme ich euch mit nach Oxford, in eine der berühmtesten Universitätsstädte der Welt also!
00:00:14: Und da stelle ich mir eine Frage, die mir nicht mehr aus dem Kopf geht... Wie kann es sein, dass ausgerechnet in einer der protestantischsten Städte Englands – eine Stadt die seit der Reformation eng mit dem Protestantismus verwoben ist – Marienverheerung so tief verwurzelt ist, das die Statue der Jungfrau Maria bis heute in diversen Nischen der Universitätsgebäude thront?
00:00:36: Dies ist die Geschichte von Oxford.
00:00:39: Das ein besonderes Band mit der Gottesmutter pflegt!
00:00:43: Oxford ist nicht irgendeine englische Stadt.
00:00:45: Es ist die Stadt der Jungfrau Maria, zumindest war es das für viele Jahrhunderte bevor die Reformation kamen.
00:00:52: Überall dort wo man hinschaut in den Straßen verschiedenen Ecken der Universitätsgebäude überall da findet man Darstellungen Mariens – Nicht einfach so beiläufig?
00:01:02: Nein!
00:01:03: Fast italienisch anmutende Madonna-Darstellungen die sich in die Straßenlandschaft Oxford eingegraben haben….
00:01:11: Der Grund Das Mittelalter war die Zeit der Maria.
00:01:15: Die mittelalterliche Kirche, besonders in England verehrte Maria nicht nur als Mutter Jesu sondern als Schützerin, als Fürsprecherin und als Mutter der Christenheit.
00:01:26: Oxford war da keine Ausnahme – es war eine ausgesprochen Marianische Universitätsstadt!
00:01:32: Die Stadt war erfüllt von Marienkult und Marientheologie, sogar Pilgerfahrten zu Marien-Kirchen und eben Kunstwerken die Marias Schönheit und Heiligkeit zeigen sollten.
00:01:44: Doch dann kam die Reformation – alles sollte sich ändern!
00:01:48: Im sechzehn Jahrhundert unter König Heinrich VIII.
00:01:51: und unter dem Druck der protestantischen Theologie änderte sich vieles in England.
00:01:57: Reliquien wurden zerstört, heiligen Bilder wurden abgebaut.
00:02:01: Die Marienverährung wurde als Götzendienst verdammt.
00:02:05: In Oxford passierte das was vielen Englischen Städten passierte – ein massiver Bruch mit dem mittelalterlichen Erbe!
00:02:13: Doch nicht alles verschwand….
00:02:15: die Marinestatulen in den Nischen der Universitätsgebäude.
00:02:18: sie wurden nicht alle zerstörrt, sie wurden versteckt, manche wurden mit Steinen überbaut.
00:02:24: Manche blieben auch einfach stehen, weil es zu schwierig war sie zu entfernen.
00:02:28: Und im Laufe der Jahrhunderte gewöhnte man sich daran.
00:02:32: Es ist als würde die Stadt ihre eigene Geschichte nicht vollständig vergessen können Auch wenn sie zunächst versucht hat sie zu verdrängen.
00:02:41: Wenn man heute durch Oxford geht kann man sie also immer noch sehen.
00:02:45: diese Marienstatuen Sie sind überraschend lebendig!
00:02:49: Sie sind keine Karikaturen von mittelalterlichem Aberglauben.
00:02:53: Sie sind fein gearbeitete Kunstwerke.
00:02:56: Die Künstler, die diese Statuen geschaffen haben, haben Marias Schönheit ausgedrückt – ihre mütterliche Würde!
00:03:04: Oxford ist ein wunderbares Beispiel dafür wie der Glaube in einer Kultur lebt.
00:03:09: Nicht nur im Dokumen und Debatten sondern in Stein, in Kunstwerken oder in der Architektur der Straßen selbst.
00:03:21: Trommel geröstet seit eighteenhundert-eins in einer der ältesten Röstereien Belgiens und von Hand verpackt in inklusiven Werkstätten in Deutschland.
00:03:30: Kaffee mit Charakter – und Verantwortung!
00:03:32: Unter kuga.coffee schrägstrich Thomas erhalten alle Hörerinnen und Hörern dieses Podcasts fünf Prozent Preisvorteil.
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