Fronleichnam

Shownotes

Wiederholung der Sendung vom 7. Juni 2024.

Mein Begleiter beim Schreiben und Aufnehmen ist übrigens KUGA Kaffee – in Belgien trommelgeröstet seit 1801, in inklusiven Werkstätten in Deutschland verpackt. Unsere Hörer bekommen 5 % Rabatt über diesen Link: kuga.coffee/thomas.

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00:00:00: Laufst du das

00:00:01: wirklich?

00:00:02: Gedanken

00:00:03: über Gott und die

00:00:03: Welt mit Thomas Philipp Reiter.

00:00:08: Heute wollen wir noch einmal auf die vergangene Woche zurückblicken.

00:00:12: Da gab es nämlich ein Kirchenfest, dass in Belgien gar kein offizieller Feiertag ist – in manchen Gegenden Deutschlands allerdings schon!

00:00:19: Es geht um frohen Leichnahmen.

00:00:21: Überraschend an diesem Fest ist für manche vielleicht die Tatsache, dass es sich dabei um eine durch- und durch-belgische Kircheninnovation handelt.

00:00:30: Denn Fronleichnam als Fest ist vor genau siebenhundert achtundsiebzig Jahren in Lüttich entstanden.

00:00:37: Dort gibt es ein Kloster das das Gedenken an einer Heilige bewahrt, die von Lüthich aus die Weltkirche mit diesem Festtag für die Eukaristie bereichert hat.

00:00:47: Das Sanctueur du Sainte-Julienne de Corneon befindet sich auf dem Gelände des ersten Hospitals der Stadt, im zwölften Jahrhundert wohl eher so eine Art Sichenhaus.

00:00:57: Von hier stammte die heilige Juliana von Lüthich über die Papst Benedikt XVI in seiner Generalaudienz am siebzehnten November zwei Tausendzehn geradezu begeistert berichtete und damit auch die kirchliche Bedeutung Lüttigs

00:01:12: hervorrub.".

00:01:13: An jenem Tag wollte er eine Frauengestalt vorstellen, die zwar kaum bekannt, der aber die Kirche zu großen Dank verpflichtet sei.

00:01:21: Nicht nur aufgrund der Heiligkeit ihres Lebens sondern auch weil sie zur Einführung eines der wichtigsten liturgischen Hochfeste des Jahres beigetragen hat.

00:01:30: Es handelt sich um die heilige Juliana von Cornillon, die auch als die heillige Julianer von Lüttich bekannt ist und zwischen elevenhundertneinundzig und elfhundertzweiundneinzig genau hier geboren

00:01:42: wurde.".

00:01:43: Es ist wichtig diesen Ort hervorzuheben, denn in jener Zeit war die Diocese lüttig sozusagen ein wahrer eukaristischer Abendmahlzahl, schwärmte damals der Papst.

00:01:55: Als Juliana im Alter von fünf Jahren verweiste wurde sie zusammen mit ihrer Schwester Agnes, der Oput der Augustinerinnen des Klosters und Le Prosenhospitals Mon Corgnillon anvertraut.

00:02:08: Sie erwerb sich dort eine beachtliche Bildung und las Werke in lateinischer Sprache, insbesondere der heiligen Augustinos und Bernhard.

00:02:16: Mit sechzehn Jahren hatte sie zum ersten Mal eine Vision die sich später in der eukaristischen Anbetung mehrmals wiederholte.

00:02:24: In dieser Vision zeigte sich der Mond in seinem vollen Glanz von einem dunklen Streifen durchquert – daher gab ihr die Bedeutung diese Erscheinung zu verstehen!

00:02:34: Der Mond symbolisierte das Leben der Kirche auf der Erde, die Trübelinie hingegen das Fehlen eines liturgischen Festes dafür.

00:02:43: Für dessen Einführung Juliana sich dann tatkräftig einsetzen sollte – ein Fest bei dem die Gläubigen die Eukaristie anbeten konnten um den Glauben zu mehren, die Übung der Tugenden zu fördern und die Schmähungen des Allerheiligsten Sakraments zu

00:02:59: sünnen.".

00:03:01: Etwa zwanzig Jahre lang hielt Juliana, die in der Zwischenzeit priorin des Klosters geworden war, diese Offenbarung geheim.

00:03:08: Sie gewann zwei weitere leidenschaftliche Anbeterinnen der Eukaristie – die selige Eva, die als Einsiedlerin lebte und Isabella, die zu ihr ins Kloster Mont-Cornillon gekommen war.

00:03:20: Sie vertrauten sich Johannes von Lausanne an einem Kanoniker der Kirche Saint-Martin Lüthich.

00:03:26: Seine Antwort war offenbar positiv und ermutigend.

00:03:29: So nahm dann auch nach anfänglichem Zögern der damalige Bischer von Lüttich, Robert von Turote den Vorschlag Julianas und ihrer Gefährtin an und führte damit erstmalig das Frohn-Leichtermsfest in seiner Diözese ein.

00:03:45: Später folgten andere Bischöfe seinem Beispiel und setzten dieses Fest in ihren Gebieten zum Beispiel in Westdeutschland ein.

00:03:53: Auch Jacques Pantallion aus dem französischen Treu konnte sich für die Idee des Frohn-Leichnamsfestes erwärmen.

00:04:00: Er war Juliana während seiner Amtszeit als Erzdiakon in Lüttig persönlich begegnet.

00:04:06: Als er dann als Urbahn der vierte Papst geworden war, sozusagen der belgische Papst, setzte er im Jahr twelvehundertsechzig das Frohn Leichnamesfest als gebotenen Feiertag für die Universalkirche ein – am Donnerstag nach Pfingsten!

00:04:22: Und so kam es auch am Fron-Leichnams Fest im Jahr, in Lüttig wie in vielen anderen Orten der Welt zu einer Prozession bei der hier das Allerheiligste durch den neuen Erzbischof von Brüsselmechelen, Lükteldinten und die quirligen Straßen der Stadt getragen wurde.

00:04:40: Fron Leichnam heißt auf Französisch übrigens Fette de Gottesfest – eine schöne Bezeichnung für diesen wichtigen

00:04:47: Tag!

00:04:51: Trommel geröstet seit有一hunderteins in einer der ältesten Röstereien Belgiens und von Hand verpackt in inklusiven Werkstätten in Deutschland.

00:05:00: Kaffee mit Charakter!

00:05:02: Und Verantwortung.

00:05:03: unter kuga.coffee-thomas erhalten alle Hörerinnen und Hörern dieses Podcasts fünf Prozent Preisvorteil.

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