Joseph der Arbeiter

Shownotes

Wiederholung der Sendung auf Radio Contact Ostbelgien NOW vom 2. Mai 2024.

Transkript anzeigen

00:00:00: Laufst du das wirklich?

00:00:02: Wird Ihnen präsentiert von Der Tagespost.

00:00:05: Die Tagespost, die katholische Wochenzeitung für Politik, Gesellschaft und Kultur immer Donnerstags im Abo oder als E-Paper.

00:00:14: Für viele ist heute ein arbeitsfreier Tag weil der vergangenen Mittwoch der erste Mai also ein Feiertag war Und dass nutzt man natürlich gerne für einen sogenannten Brückentag und hangelt sich vom feiertag zum wochenende.

00:00:27: Und bei schönem Wetter konnte man bei uns in Ost-Belgien natürlich viele tolle Sachen unternehmen oder an die Küste fahren.

00:00:34: Aber was hat es mit dem ersten Mai eigentlich genau auf sich?

00:00:38: Bei uns im deutschsprachigen Raum ist der erste Mai immer noch ein Tag für Kundgebungen, ursprünglich für die Rechte der Arbeiter!

00:00:46: Heute wird auch für ganz andere Sachen demonstriert, in der Hauptstadt unserer Nachbarn in Berlin war ja wieder einiges los.

00:00:52: Die Idee des ersten Mai als Tag der Arbeit zu feiern stammt allerdings aus Amerika!

00:00:58: Mit einem sozialen Feiertag wollten Arbeiter ganz einfach demonstrieren dass ohne sie die Maschinen stillstehen.

00:01:06: In Deutschland machten die Nationalsozialisten in den ersten Mai zum gesetzlichen Feiertagen.

00:01:14: Im Kirchenkalender ist der Wonnemonat Mai vor allem der Monat, in dem Marienandachten stattfinden.

00:01:20: Da Maria auch als Schutzpatronin Bayerns gilt, wird dort am ersten Mai das Hochfest Marie, Patrona Bavariae gefeiert.

00:01:29: Der erste Mai ist aber auch der Gedenktag Josefs des Arbeiters.

00:01:33: Papst Pius XII führte dieses kirchliche Fest, Ninzehntundundfünfzig, als Pendant zum inzwischen weltweit begangenen Tag der Arbeit ein.

00:01:43: Josef, also der Vater von Jesus war nach biblischer Überlieferung als Bauhandwerker tätig und gilt daher traditionell als Patronen der Arbeiter – insbesondere der Zimmerleute und Holzfeller.

00:01:56: Der Wechsel von April zu Mai ist ohnehin mit viel Brauchtum verbunden.

00:02:00: Vielerorts wird am ersten Mai ein Maibaum aufgestellt zum Beispiel hier bei uns in Olpen auf dem Wertplatz.

00:02:07: Ein schlanker, endrindeter Baum dessen Krone geschmückt mit Grenzen und Bändern ist wird jeweils an einem markanten Ort aufgestellt.

00:02:15: Als Mayen wurde ursprünglich die Birke erkohren weil diese als erster Baum aus ihrer Winterstarre erwacht.

00:02:22: Die Birke gilt daher als Symbol für Kraft und Anmut Lebenswillen und Trost Licht sowie Heiterkeit.

00:02:29: Aber auch die Fichte wird gerne als Mayen verwendet.

00:02:32: Sie treibt im Wonnemunat Mai aus und gilt daher als festliches Symbol für die Ankunft des Lichtes und der Wärme.

00:02:40: In seiner heutigen hohen Form, mit belassener grüner Spitze und dekorativen Kranz ist der Maibaum schon seit dem sechzehn Jahrhundert bekannt – allerdings als Kirchwaibaum oder mit Preisen behängte Kletterstange!

00:02:52: Nicht zu vergessen natürlich die Sitte des Tanz in den Mai, in der Nacht vom dreißigsten April zum ersten Mai, der sogenannten Walpurgisnacht.

00:03:01: Apropos Rauchthum.

00:03:02: Der Aberglaube besagt sogar, dass man am ersten Mai nicht backen darf weil sonst der Regen ausbleibt.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.